Berlin -  In Berlin haben in der Nacht zu Sonntag mehrere Fahrzeuge gebrannt. Im Neuköllner Ortsteil Britz ging in der Hannemannstraße gegen 4.45 Uhr ein Renault in Flammen auf, wie Reporter von vor Ort berichten. In weniger als zehn Minuten war die Berliner Feuerwehr vor Ort und begann mit dem Löschen. Ein davor geparkter Kleintransporter und dahinter geparkter Kleinwagen wurden trotz des schnellen Einsatzes in Mitleidenschaft gezogen. Der Renault konnte aber nicht schnell gelöscht werden. Selbst um 5.15 Uhr brannte das Fahrzeug im Heckbereich immer wieder. Schuld daran könnte der beschädigte Kunststofftank gewesen sein. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Zuvor waren in Berlin-Charlottenburg auf einem Mieterparkplatz acht Fahrzeuge durch Feuer stark beschädigt worden. Mehrere Anwohner alarmierten die Feuerwehr gegen 23 Uhr zu einem Parkplatz an die Delpzeile, nachdem sie Flammen an einem Citroen und einem Smart bemerkten. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Durch die Flammen wurden sechs weitere Fahrzeuge zum Teil stark beschädigt. Es kam zu hohem Sachschaden. Ein Brandkommissariat der Direktion 2 hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung.

Kurz vor Mitternacht alarmierte ein Zeuge die Feuerwehr, weil an der Pankower Allee in Reinickendorf ein Peugeot in Flammen stand. Das Fahrzeug, das ebenfalls auf einem Parkplatz abgestellt war, brannte vollständig aus.

Etwa vier Stunden später brannte ein Auto im Cosmarweg im Spandauer Ortsteil Spandau. Die Flammen griffen auf zwei daneben stehende Volkswagen über. Alle drei Fahrzeuge wurden zum Teil stark beschädigt.