Berlin - Bundespolizisten haben einen Taschendieb festgenommen, der es offenbar auf schlafende Fahrgäste in Berliner Bahnen abgesehen hat. Der mutmaßliche Serientäter war am Sonntagabend auf frischer Tat in einer S-Bahn ertappt worden. Ein Zeuge hatte daraufhin die Bundespolizei alarmiert, die den 33-Jährigen am S-Bahnhof Köpenick überwältigte. 

Wie die Bundespolizei am Dienstag nun mitteilte, hatte ein Fahrgast um 18.15 Uhr bemerkt, wie ein Mann einem schlafenden Reisenden in einer S-Bahn der Linie S3 den Rucksack stahl. Die vom Zeugen alarmierten Bundespolizisten stoppten daraufhin den Zug am S-Bahnhof Köpenick. Als die Einsatzkräfte den Verdächtigen kontrollierten, fanden sie bei ihm ein Handy. Da er das Mobiltelefon laut Bundespolizei nicht bedienen konnte, gingen die Beamten davon aus, dass es gestohlen worden war. 

Verdächtiger saß bereits wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis 

Das in der Zwischenzeit erwachte Opfer, das unter dem Einfluss von Drogen gestanden haben soll, konnte das Smartphone hingegen entsperren und erhielt es von den Beamten zurück. Den Tatverdächtigen, einen 33-jährigen Georgier, nahmen die Beamten vorläufig fest.

Gegen den bereits einschlägig polizeibekannten Mann wird nun wegen schweren Diebstahls ermittelt. Nach Angaben der Bundespolizei hatte er bereits wegen ähnlicher Delikte eine Haftstrafe abgesessen. Zuletzt stand er wegen Diebstahls unter Bewährung. Der mutmaßliche Serientäter sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.