Berlin - Bei einer Schlägerei im Freizeitpark in Berlin-Marienfelde sind in der Nacht von Samstag zu Sonntag sieben Personen verletzt worden. Dabei handelt es sich um Teenager im Alter zwischen 17 und 18 Jahren. Wie die Polizei Berlin mitteilt, soll es ersten Erkenntnissen zufolge  gegen 3.30 Uhr zwischen sieben Personen, die sich an der dortigen Skaterbahn aufhielten, und einer rund 20 bis 30-köpfigen Gruppe nach einem kurzen Gespräch zu der Schlägerei gekommen sein.  

Dabei soll ein 19-Jähriger der kleineren Gruppe Kopfverletzungen erlitten und einen Zahn verloren haben. Zwei Gleichaltrige und ein 18-Jähriger wurden leicht im Gesicht verletzt. Ein 17-jähriges Mädchen wurde zudem leicht an einem Arm verletzt, als ihr die Handtasche von der Schulter gerissen und entwendet worden sein soll.

Hubschrauber der Polizei Berlin im Einsatz

Eine weitere Person, die sich bei Eintreffen der Polizeieinsatzkräfte bereits in einem Rettungswagen befand, erlitt zudem schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Seine Identität ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.  

Darüber hinaus soll sich ein unbeteiligter 17-Jähriger  eine leichte Schnittverletzung an der Hand zugezogen haben, als er sich zwischen die Streitenden stellte. Die mutmaßlichen Tatverdächtigen flüchteten unerkannt in Richtung Diedersdorfer Weg und Straße 478. Die Absuche, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, führte jedoch nicht zum Erfolg. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzten jeweils in ein Krankenhaus, wobei lediglich die Person mit der noch ungeklärten Identität stationär verblieb. Alle anderen konnten nach einer ambulanten Behandlung nach Hause.