Berlin: Teenager verletzt Mann lebensgefährlich und flieht

In Berlin-Reinickendorf gerät eine Gruppe Teenager mit drei Bauarbeitern in Streit. Am Ende liegt ein 34-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt am Boden.

In Berlin-Reinickendorf ereignete sich am Freitagnachmittag eine Bluttat.
In Berlin-Reinickendorf ereignete sich am Freitagnachmittag eine Bluttat.dpa/Christoph Soeder/Symbolbild

Bei einem Streit in Berlin-Reinickendorf ist ein Mann von einem Jugendlichen lebensgefährlich mit einem Messer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter floh vom Tatort. Nach bisherigen Informationen der Polizei Berlin gerieten kurz nach 14 Uhr eine dreiköpfige Jugendgruppe und drei Bauarbeiter auf der Mittelbruchzeile in eine Auseinandersetzung.

Dabei soll einer der Jugendlichen die drei Männer beleidigt haben, woraufhin einer der Bauarbeiter ihn gepackt, ihn zu Boden gebracht und auf ihn eingeschlagen haben soll. Der Teenager soll dem 34-jährigen Mann daraufhin mit einem Messer in den unteren Teil des Rumpfes gestochen haben. Er und seine Komplizen, darunter eine jugendliche Frau, flüchteten bislang unbekannt vom Tatort.

Passanten übernahmen bis zum Eintreffen alarmierter Rettungskräfte sofort die Erstversorgung des lebensgefährlich Verletzten. Die Sanitäter brachten den 34-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sogleich notoperiert werden musste. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).