Der seit acht Wochen vermisste 39-jährige Ryan M. ist tot. Wie die Polizei am Dienstag der Berliner Zeitung bestätigte, wurde die Leiche des nach einer Bootsparty verschwundenen Modedesigners am vergangenen Sonnabend gegen 16.15 Uhr von einem Bootsführer in der Rummelsburger Bucht entdeckt.

Ermittler konnten den Toten anhand eines Fingerabdrucks identifizieren, teilte ein Polizeisprecher mit. Laut Polizei gibt es keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären. Dabei wird auch untersucht, ob der Mann bereits ohnmächtig war, als er ins Wasser stürzte. Zudem müsse geprüft werden, ob er Drogen und Alkohol konsumiert habe.

Ryan M. war am Mittag des 20. Dezember vergangenen Jahres verschwunden – nach einer Party auf einem der Boote in der Rummelsburger Bucht. Seitdem war sein Handy ausgeschaltet, es gab auch keine Aktivitäten mit seiner Kreditkarte. Familienmitglieder und Freunde ließen 1500 Flyer drucken, mit denen sie berlinweit nach Ryan M. suchten. Am 10. Januar erstattete der Bruder des Designers Vermisstenanzeige. Zunächst wurde die Polizei nicht aktiv, weil sie keine Gefahr für Leib und Leben sah. Das änderte sich Mitte Januar. Taucher suchten die Bucht ab, sogar ein Leichenspürhund kam zum Einsatz.