Berlin - Ein Brand in einer Tischlerei in Berlin-Weißensee hat die Feuerwehr mehrere Stunden lang in Atem gehalten. Der Notruf war in der Nacht zu Dienstag um 3.36 Uhr im Lagezentrum eingegangen, sagte ein Sprecher am Morgen. Das Feuer sei anfangs nicht allzu groß gewesen, sodass zunächst 30 Einsatzkräfte zur Einsatzstelle an der Lehderstraße eilten. Doch die Flammen griffen bald auf das Dach über, woraufhin 400 Quadratmeter der Tischlerei in ganzer Ausdehnung brannten. 

Es sei schwierig gewesen, in der Dachkonstruktion an die Glutnester zu gelangen, erklärte der Feuerwehrsprecher. 80 Einsatzkräfte waren nötig, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Durch die starke Rauchentwicklung mussten viele von ihnen Atemschutzmasken tragen. Erst im Laufe des Vormittags war der Einsatz beendet. Der Schaden sei immens, es konnte kaum etwas gerettet werden, hieß es. Verletzt wurde niemand. 

Ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt, war zunächst unklar. Ermittler der Polizei sollen nun die Brandstelle untersuchen. Das könne noch einige Zeit in Anspruch nehmen.