Einsatzkräfte vor Ort haben die Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg am Freitagmorgen abgeschlossen. Ein Sperrkreis von 500 Metern wurde zuvor eingerichtet. Die betroffenen Anwohner, die am späten Vorabend ihre Häuser verlassen mussten, konnten am frühen Freitagmorgen zurück in ihre Wohnungen, teilte die Polizei mit. Bei Bauarbeiten in Berlin-Prenzlauer Berg war am Donnerstag die Weltkriegsbombe gefunden worden. Wie die Polizei Berlin auf Twitter schrieb, wog der Fund in der Kniprodestraße rund 500 Kilogramm.

Gemeldet waren im Sperrkreis etwa 9000 Menschen. Menschen, die keine andere Unterkunft für die Nacht fanden, konnten die Notunterkunft im Velodrom nutzen, hieß es. Menschen mit Corona sollten gesondert untergebracht werden. Das Deutsche Rote Kreuz betreute nach eigenen Angaben etwa 500 Menschen in der Nacht im Velodrom, einer großen Veranstaltungshalle.

Wie das Verkehrsinformationszentrum Berlin (VIZ) am Freitag mitteilt, sind die Sperrungen aufgehoben.