Berliner lebensgefährlich verletzt, weil er nicht „Free Palestine“ rufen wollte

Ein 36-Jähriger ist auf einem Gehweg in Berlin-Spandau von drei Männern fast totgeprügelt worden. Die Schläger konnten unerkannt flüchten.

Einsatzwagen der Polizei stehen mit Blaulicht an einem Tatort (Symbolbild).
Einsatzwagen der Polizei stehen mit Blaulicht an einem Tatort (Symbolbild).Imago/Ralph Peters

Berlin-Drei Männer haben in Berlin-Spandau beinahe einen 36-Jährigen umgebracht, weil er offenbar ihre politische Einstellung nicht teilte. Wie die Polizei mitteilte, seien die drei Schläger am späten Montagabend um 22.35 Uhr auf einem Gehweg am Altstädter Ring auf das Opfer zugegangen, um ihn anzusprechen. Sie hätten ihn aggressiv aufgefordert, laut „Free Palestine“ (Freiheit für Palästina) zu rufen. Da der Berliner aber nicht wollte, schlug und trat das Trio brutal auf ihn ein. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Der 36-Jährige erlitt laut Polizei lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf, woraufhin er für kurze Zeit das Bewusstsein verlor. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Eine Spur zu den Tätern gebe es bisher noch nicht, hieß es am Dienstagvormittag.