Die Berliner Polizei hat in Friedrichshain ein sogenanntes Koks-Taxi aus dem Verkehr gezogen und einige Gefäße mit Drogen gefunden. Einsatzkräfte hatten nach Angaben der Polizei am Mittwochabend auf der Richard-Sorge-Straße Verdacht geschöpft, dass aus einem Auto heraus Drogen verkauft werden. Zivilfahnder kontrollierten daraufhin den 40-jährigen mutmaßlichen Käufer, nachdem dieser aus dem Wagen gestiegen war. Dabei fanden die Beamten fanden zwei Reagenzgefäße mit Kokain.

Um auch den Dealer dingfest zu machen, überprüften die Polizisten den 48-jährigen Autofahrer und den Wagen. Die Ermittler stellten laut Polizeiangaben rund 20 mit weißem Pulver gefüllte Laborgefäße, Bargeld in einem unteren vierstelligen Betrag, ein verbotenes Messer, Handys, einen Wohnungsschlüssel sowie einen Schlüssel zu einem weiteren Auto sicher. Die Polizisten fanden heraus, wo das zweite mutmaßliche Kokstaxi der Bande abgestellt worden war. Darin fanden sie zehn weitere mit weißem Pulver gefüllte Gefäße, so die Polizei.

Auch die Wohnung des mutmaßlichen Drogendealers und ein Lokal wurden durchsucht. Gefunden wurde dort allerdings nichts. In dem Lokal war der Fahrer des Kokstaxis als Besitzer eingetragen. Die Wohnung, die er als Meldeadresse angegeben hatte, gehörte jemand anderem. Der Verdächtige wurde nach seiner Festnahme einem Fachkommissariat für deliktorientierte Rauschgiftermittlungen überstellt.