Berlin - Der vermisste Rentner, der seit Mittwochabend verschwunden war, ist tot. Wie die Polizei mitteilte, fanden Spaziergänger die Leiche des 79-Jährigen am Freitagmorgen um 8.20 Uhr in einem Waldstück an der Niederneuendorfer Allee im Spandauer Ortsteil Hakenfelde. Laut Polizei gebe es keine Anzeichen, dass der Mann Opfer eines Verbrechens wurde. Ermittler der Vermisstenstelle hatten einen Tag zuvor ein Foto des Rentners veröffentlicht und um Mithilfe bei der Suche gebeten. Es wurde nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. 

Nach Angaben der Polizei hatte der 79-Jährige am 3. November um 20.20 Uhr unbemerkt das Pflegeheim an der Schönwalder Straße in Spandau verlassen, in dem er am selben Tag erst eingezogen war. Die Polizei ging davon aus, dass er aufgrund seines Gesundheitszustandes in großer Gefahr sein könnte. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich nun. Der Mann war demnach dement, orientierungslos und reagierte nur, wenn er direkt angesprochen wurde, so die Polizei. Deshalb hatte er womöglich auch niemanden um Hilfe gebeten.