Berlin - Ein Betrunkener soll in Berlin-Pankow einen Mann rassistisch beleidigt und seinen Hund auf ihn gehetzt haben. Nach Angaben des 38-jährigen Opfers sei er am Montagabend, gegen 22 Uhr, auf einem Gehweg an der Berliner Straße unterwegs gewesen. Der Spaziergänger habe Kopfhörer aufgehabt und Musik gehört. Plötzlich habe er einen Mann gesehen, der wild gestikulierend mit seinem Hund unterwegs war. 

Als er die Kopfhörer abnahm, will er gehört haben, wie der Unbekannte ihn rassistisch beleidigte. Anschließend soll er nach Angaben der Polizei seinen Hund aufgefordert haben, den 38-Jährigen zu beißen. Das Tier gehorchte und biss dem 38-Jährigen in den Fuß, was zu leichten Verletzungen führte. Ein 30 Jahre alter Zeuge sei daraufhin dazwischengegangen, woraufhin auch er von dem Betrunkenen beleidigt wurde.

Alarmierte Polizisten nahmen den aggressiven 44-Jährigen kurz darauf fest. Nachdem ihm auf einer Polizeiwache Blut abgenommen worden war, kam er wieder frei. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt.