Eine Brandserie setzt sich fort: In Berlin-Spandau standen in der Nacht zu Sonntag erneut im Staakener Hochhausviertel Kellerverschläge in Flammen. Wie Reporter der Berliner Zeitung berichten, war die Feuerwehr im Großeinsatz. Gegen 2 Uhr gingen mehrere Notrufe über ein Feuer in einem Wohnhaus an der Maulbeerallee 41 ein, heißt es.

Aufgrund der Größe des Gebäudes und der Anzahl der Notrufe rückten etwa 50 Brandkämpfer, darunter auch ein Notarzt und Notfallsanitäter, aus, so Zeugen. Die Brandbekämpfer fanden offenbar mehrere brennende Kellerverschläge vor und löschten diese. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Informationen mussten die eingesetzten Brandbekämpfer noch in mehreren verrauchten Treppenaufgängen mittels Drucklüfter giftige Rauchgase aus dem Gebäude drücken.

In der Vergangenheit kam es in dem Viertel immer wieder zu Brandstiftungen. Der Berliner Polizei war es gelungen mehrere Brandstifter, vorwiegend Jugendliche, festzunehmen.