Bei einem Brand in einer Wohnung in Berlin-Steglitz ist eine Person lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fanden alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr am Montagmorgen den oder die Schwerverletzte bei Löscharbeiten in einem Mehrfamilienhaus an der Leydenallee. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Person wurden aus den Trümmern gerettet und ins Krankenhaus gebracht.

Ein 36-jähriger Bewohner des Hauses hatte gegen 9.30 Uhr einen Knall gehört. Als er nachschaute, was passiert war, bemerkte er den Brand und wählte den Notruf. Nach Angaben der Polizei beschädigten die Flammen teilweise die Gebäudesubstanz. Aufgrund des vielen Löschwassers wurden Zimmer unter der Brandwohnung in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Menschen seien zum Glück nicht verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Während des Feuerwehreinsatzes musste die Leydenallee zwischen Schützenstraße und Breite Straße bis um kurz nach 12 Uhr gesperrt werden. Ein Brandkommissariat versucht nun herauszufinden, wie das Feuer ausbrach und warum es sich so schnell ausbreiten konnte.