Drei Frauen aus Brandenburg sind Opfer von Trickbetrügen geworden und haben mehrere tausend Euro verloren. Eine 52-Jährige erhielt am Mittwochnachmittag in Neustadt (Dosse) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin eine sogenannte Phishing-E-Mail, in der angeblich ihre Bank sie dazu aufforderte, einen Link anzuklicken, um eine Überweisung auf ihr Konto zu autorisieren. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Daraufhin gab die 52-Jährige ihre persönlichen Einwahl-Daten ein. Bislang Unbekannte buchten daraufhin über 18.500 Euro von ihrem Bankkonto ab.

Eine 68-Jährige aus Perleberg (Landkreis Prignitz) habe Unbekannten insgesamt 20.000 Euro überwiesen. Sie habe in der vergangenen Woche zunächst einen Anruf von einem Mann erhalten, welcher angab, dass die Frau Schulden in Höhe von 2750 Euro begleichen müsse. Da ihr die Schilderungen glaubhaft vorkamen, kam die 68-Jährige der Aufforderung nach, wie es hieß. In den nächsten zwei Tagen sollen mehrere unterschiedliche Menschen Kontakt zu der Prignitzerin aufgenommen haben. Immer wieder behauptete man, dass offene Schulden beglichen werden müssten, so die Polizei. Am Donnerstag erstattete die Frau Anzeige.

Angeblicher Lottogewinn

Auch in Potsdam wurde eine Frau, deren Alter zunächst nicht bekannt war, Opfer von Trickbetrügern. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hätten mehrere unbekannte Menschen der Frau am Telefon mitgeteilt, dass sie im Lotto gewonnen habe. Damit das Geld ausgezahlt werden könne, müsse sie jedoch Transaktions- und Notarkosten in Höhe von mehreren tausend Euro zahlen, hieß es. Die Frau glaubte den Betrügern, kaufte mehrere Gutscheinkarten und gab deren Code dann telefonisch an die Unbekannten weiter. Am Mittwoch wurde der Fall der Polizei gemeldet. Die Beamten ermitteln nun in allen drei Fällen.