Berlin - Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Kreuzberg zog sich am Montagnachmittag ein 93-jähriger Mieter derart schwere Verletzungen zu, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb. Eine Anwohnerin des Gebäudes in der Willibald-Alexis-Straße bemerkte gegen 13.30 Uhr Rauch am Hinterhaus aufsteigen und verständigte den Notruf. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen in einer Wohnung im Erdgeschoss, wie die Polizei Berlin am Dienstag mitteilte.  Nach ersten Erkenntnissen schließt die Polizei Berlin Brandstiftung nicht aus.

Bei der Brandbekämpfung entdeckten sie einen leblos auf dem Boden liegenden Mann, retteten ihn ins Freie und übergaben ihn dort zur notärztlichen Behandlung dem Rettungsdienst. Unter fortlaufender Reanimation wurde der 93-jährige anschließend in eine Klinik eingeliefert, in welcher er seinen erlittenen Brandverletzungen erlag.  

Die 38 Jahre alte Anruferin klagte über Atemwegsprobleme, wollte sich aber selbst in ärztliche Versorgung begeben. Weitere Bewohnende blieben unverletzt. Die Brandwohnung wurde erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Während des Einsatzes waren angrenzende Straßen gesperrt worden, wovon auch die Buslinie 248 betroffen war. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.