Berlin - Nach einem Feuer in einem Krankenhaus in Berlin-Lichtenberg ermittelt die Polizei Berlin wegen des Verdachts der Brandstiftung. Mitarbeiter des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge alarmierten am frühen Donnerstagmorgen um 4.15 Uhr die Feuerwehr, weil es in einem Patientenzimmer der psychiatrischen Station brannte, sagte ein Polizeisprecher. 

Eine Pflegerin konnte mit einem Feuerlöscher verhindern, dass sich das Feuer ausbreitete und andere Patienten in Gefahr brachte, so der Sprecher. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe das Bett in Flammen gestanden, dichter Rauch drang in den Flur des Hauses an der Herzbergstraße. Die Feuerwehrleute löschten den Brand und lüfteten die Station.

Der 24-jährige Patient konnte sich zwar rechtzeitig in Sicherheit bringen, musste aber von Sanitätern wegen des Verdachts der Rauchgasvergiftung behandelt werden. Gegen ihn wird nun ermittelt, da er laut ersten Erkenntnissen das Bett vorsätzlich angezündet haben soll. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen schwerer Brandstiftung.