In einem Hochhaus in Berlin-Schöneberg ist am Montagabend ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr stand eine Wohnung im zehnten Obergeschoss eines 19-Geschossers an der Lietzenburger Straße komplett in Flammen. 75 Feuerwehrleute rückten um 21.45 Uhr aus, um den Wohnungsbrand zu löschen.

Kurz darauf betreuten die Einsatzkräfte bereits Bewohner vor dem Haus. Eine Person wurde wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung genauer untersucht. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie viele Leute aus dem Gebäude gebracht wurden und ob wer verletzt wurde“, sagte ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage.

Polizei soll klären, ob es fahrlässige Brandstiftung war

Laut ersten Erkenntnissen der Brandbekämpfer hatte sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand in dem Räumen aufgehalten. Die Wohnung brannte komplett aus, Rauchgase zogen durch das Treppenhaus. Die Polizei soll nun aufklären, ob eine fahrlässige Brandstiftung vorliegt.

80 Minuten zuvor brannte es auf einem Dach am Kaiserdamm in Berlin-Westend. Passanten hatten die Feuerwehr alarmiert, als sie Flammen auf einem Gebäude sahen. „Zum Glück haben die Anrufer das Feuer schnell bemerkt. So konnten wir es schnell löschen, bevor es auf andere Teile des Gebäude übergriff“, sagte ein Mitarbeiter des Lagedienstes. Aus noch ungeklärter Ursache hatte sich Dachpappe entzündet.