Berlin - Am Sonntagnachmittag haben Polizisten zwei mutmaßliche Drogenhändler in Charlottenburg festgenommen. Gegen 17 Uhr wurden die Beamten auf einen 27-Jährigen in der Nordhauserstraße aufmerksam, als dieser sich auffällig umsehend in Richtung eines Wohnhauses begab. Daraufhin betrat er die Tiefgarage des Wohnhauses und nahm dort zwei gefüllte Plastiktüten aus einem Auto an sich. Anschließend stieg er mit den Tüten in das wartende Auto eines 37-Jährigen.

Die Polizisten überprüften die Männer und fanden in dem Auto unter anderem die beiden Plastiktüten, die mit circa 1,2 Kilogramm Marihuana gefüllt waren, und eine fünfstellige Summe Bargeld. Die Beweismittel samt Fahrzeug wurden beschlagnahmt. Anschließend erfolgten Wohnungsdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Drogenhändlern.

Mutmaßliche Komplizen an der Wohnungstür des 37-Jährigen

Während in der Wohnung des 27-Jährigen nichts beschlagnahmt wurde, trafen die Beamten bei der Wohnung des 37-Jährigen auf zwei  Männer im Alter von 22 und 32 Jahren. Die beiden trugen mehrere Taschen, in denen sich unter anderem mehrere Ampullen Testosteron, mutmaßliche Drogenverpackungsmaterialien und eine vierstellige Summe Geld befanden. Die Beamten beschlagnahmten die Beweismittel und ließen die Männer nach den Identitätsfeststellungen ihren Weg fortsetzen. Gegen den 27-Jährigen und den 37-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.