Berlin - Angesichts von zahlreichen Menschen in Berliner Parks bei warmen nächtlichen Temperaturen haben Hunderte Polizisten die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Bis Sonntagfrüh waren rund 460 Einsatzkräfte im Stadtgebiet unterwegs, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es sei für die Polizei selbst eine Herausforderung, regelmäßig die neuesten Corona-Regeln zu wissen. Man könne das daher auch nicht immer von den Menschen erwarten. Die meisten verhielten sich kooperativ, wenn sie von der Polizei angesprochen würden.

Der Sprecher nannte rund 40 Ordnungswidrigkeiten und 140 Personenüberprüfungen im Freien. Diese Zahlen bezögen sich auf den Zeitraum von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen. Auch habe es unzulässige Musikveranstaltungen und einige Platzverweise gegeben. In der Nacht zum Sonntag waren etwa zahlreiche Menschen im James-Simon-Park in Berlin-Mitte und im Park am Gleisdreieck in Kreuzberg und Schöneberg. Der Polizeisprecher verwies auf die Wetterbedingungen und sagte, die Polizei sei auf den Andrang vorbereitet gewesen.

In Hamburg musste die Polizei in der Nacht zu Samstag eine Feier mit 4000 Menschen im Stadtpark auflösen. Es kam zu Verstößen gegen die Corona-Regeln. Auch in Brandenburg wurde eine Techno-Party mit mehreren Hundert Feiernden aufgelöst.