Berlin/ Frankfurt - Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Mann und dessen Frau wegen eines gefälschten Corona-Testzertifikates. Die beiden Deutschen kamen aus Moskau am Flughafen Frankfurt an. Dort legten sie ein Testzertifikat für die Frau vor. Der Mann zeigte ein Impfzertifikat vor. Die Bundespolizisten stellen nach Angaben eines Sprechers zunächst Widersprüche zwischen den angegebenen Reisebewegungen und dem angeblichen Testort und dem Testzeitpunkt fest.

Ein Polizeisprecher dazu: „Der Test sollte am 13. September in Saarbrücken durchgeführt worden sein, obwohl sich beide nach eigenen Angaben vom 12. bis 14. September in Moskau aufgehalten hatten.“ Die Beamten wurden daraufhin misstrauisch. Der Polizeisprecher weiter: „Eine nähere Befragung ergab schließlich, dass der Mann das Testzertifikat für seine Begleiterin bereits vor Reiseantritt am heimischen Computer selbst erstellt hatte.“ 

Auch das Impfzertifikat des Mannes wurde daraufhin überprüft. Dieses war echt und gültig. Die Frau musste nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen einen Test nachholen. Sowohl die Frau als auch ihr Mann erhielten eine Strafanzeige.