Berlin - Diebesbanden versuchen in der Hauptstadt immer wieder, an teure Werkzeuge zu gelangen. Dabei scheuen sie offenbar kein Risiko. In der vergangenen Woche haben Unbekannte in einer privaten Werkstatt in Berlin-Tempelhof Fahrzeuge der Feuerwehr aufgebrochen und hochwertige Geräte gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein der Berliner Zeitung.

Die Diebe hatten demnach in der Nacht zum 23. August einen hydraulischen Spreizer samt Akkuladegerät aus einem Löschfahrzeug entwendet. Zwei weitere Einsatzwagen der Feuerwehr wiesen Einbruchsspuren auf. Alle drei Fahrzeuge standen im Inneren einer verschlossenen Privatwerkstatt am Tempelhofer Weg, bestätigte Kirstein auf Anfrage.

Die teuren Geräte werden auch bei Reparaturen laut Kirstein meistens nicht aus den Löschfahrzeugen genommen, da sie fein säuberlich in abschließbaren Fächern gelagert werden. „Außerdem hätten wir gar keine Zeit und Lagermöglichkeiten, Hunderte von technischen Teilen jedes Mal ein- und auszuräumen“, so der Sprecher.

Es sei auch nicht unüblich, dass die Berliner Feuerwehr ihre defekten Fahrzeuge in privaten Werkstätten reparieren lässt. „Das ist in Verträgen geregelt. Wir haben fast 1000 Fahrzeuge. Wir können da nur die kleineren Reparaturen selber machen“, so Kirstein.