Erneut hat es im Berliner Ortsteil Staaken gebrannt, wieder ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Anwohner haben in der Nacht zu Samstag Polizei und Feuerwehr in die Maulbeerallee alarmiert, wie die Behörden mitteilen. Sie hatten zuvor Flammen in einem Hausdurchgang bemerkt.

Während des Löschens wurde wenige Hauseingänge weiter ein weiteres Feuer entdeckt, welches ebenfalls gelöscht wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden in beiden Fällen abgestellte Sofas angezündet. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohnungen konnten die Einsatzkräfte verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die weiteren Ermittlungen hat die Polizei übernommen. Es ist nicht das erste Mal, dass es in Staaken brennt. Vor allem brannte es in dem Wohngebiet um die Obstallee. Die Maulbeerallee befindet sich gleich nebenan. Die Polizei sucht seit Monaten nach einem oder mehreren Brandstiftern.

Autobrände in Weißensee und Charlottenburg-Nord

Darüber hinaus mussten Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Samstag in Weißensee und Charlottenburg-Nord zu zwei Autobränden ausrücken. Auch in diesen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Gegen 2.20 Uhr bemerkten Passanten einen Feuerschein im Hinterhof eines Gebäudes in der Streustraße in Berlin-Weißensee. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten dort ein im Vollbrand stehendes Auto sowie danebengestapelte Paletten mit Dämmmaterial. Durch die Hitzestrahlung wurden laut Polizeimitteilung auch zwei Fenster sowie die Fassade des angrenzenden leer stehenden Firmengebäudes beschädigt. Während des Einsatzes war die Streustraße bis gegen 3 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

Ein Zeuge beobachtete gegen 4 Uhr im Heckerdamm in Charlottenburg eine Person, die mit einem Feuerzeug an einem geparkten Auto hantierte. Als der Mercedes Feuer fing, rannte der Unbekannte davon, stieg in ein Auto und entkam unerkannt. Auch in diesem Fall löschten alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen.