Berlin - Ein offenbar unter Drogen stehender Mann ist in der Nacht zu Dienstag gleich zweimal von der Polizei Berlin erwischt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hielten Polizisten ihn erstmals an der Ecke Hermannstraße, Ecke Mariendorfer Weg im Berliner Bezirk Neukölln wegen seiner auffälligen Fahrweise an.

Der Mitsubishi-Fahrer wurde zur Blutentnahme auf eine Gefangenensammelstelle verbracht. Sein Füherschein sei dort sichergestellt worden. Das Auto des Mannes stellten Beamte in der Teilestraße in Tempelhof ab. 

Ein Zigarettenkauf in Neukölln wird ihm zum Verhängnis

Der Mann soll anschließend die Schlüssel zu seinem Fahrzeug zurückerhalten haben. Das Fahren wurde ihm aber untersagt. Dennoch habe er sich auf den Weg zu seinem Wagen in der Teilestraße gemacht und sei losgefahren. Auf dem Tempelhofer Weg fuhr er nach ersten Erkenntnissen an eine Shell-Tankstelle, um sich Zigaretten zu kaufen.

Noch bevor er aussteigen konnten, fiel er zufällig den gleichen Polizeibeamten auf, die den Mann zuvor festgenommen hatten. Die Beamten habe der Mann nicht gesehen. Er wurde erneut festgenommen und zur Gefangenensammelstelle gebracht, sein Auto wurde sichergestellt. Erneut wurde ihm Blut abgenommen.

Der Festgenommene soll angeblich noch bedrückt mitgeteilt haben, er hätte die Wahl zwischen zwei Tankstellen gehabt und sich wohl für die falsche entschieden. Den Führerschein ist er vorerst los.