Berlin - Großeinsatz für die Feuerwehr Berlin und die Polizei Berlin in der Nacht zu Mittwoch. Auf dem Gelände eines Autohauses in der Wendenschloßstraße in Köpenick kam es gegen 2.30 Uhr zu einem verheerenden Brand. Nach Angaben der Polizei wurden durch das Feuer 20 Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. 

Anwohner hatten die Feuerwehr alarmiert, als sie drei brennende Autos bemerkten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf weitere Fahrzeuge übergegriffen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Flammen wurden von den Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr gelöscht. Sieben Autos brannten nach Angaben der Polizei vollständig aus. Eine auf einem benachbarten Grundstück stehende Garage wurde aufgrund der Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. 

Während der Löscharbeiten  war die Wendenschloßstraße zwischen Müggelheimer Straße und Salvador-Allende-Straße mit entsprechenden Einschränkungen des ÖPNV gesperrt. Die Höhe des entstandenen Schadens konnte noch nicht beziffert werden. 

Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung

Die bereits kurz nach der Alarmierung eingetroffenen Feuerwehrleute konnten laut Zeugen zunächst „kaum bis gar nicht“ löschen. Die Einsatzkräfte hatten nach Informationen von vor Ort zunächst große Probleme, eine stabile Wasserversorgung aufzubauen. Um 3.20 Uhr, fast eine Stunde nach der Alarmierung, standen noch immer Autos in Flammen. Nachdem das Feuer gelöscht war, mussten bei einem der abgebrannten Elektroautos die Akkus weiter gekühlt werden.