Berlin - Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr ist es zu verdanken, dass Polizisten vier mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg festnehmen konnten. Nach Angaben der Polizei hatten die Retter in der Nacht zu Dienstag um 2.30 Uhr zwei Männer beobachtet, die sich an einem Designermöbelgeschäft an der Suarezstraße zu schaffen machten. Da ihnen die Situation verdächtig vorkam, alarmierten sie die Polizei. 

Auf dem Weg zum Tatort fielen Zivilpolizisten zwei Männer vor einem Restaurant an der Kantstraße auf, die sich verdächtig verhielten. Kurz darauf kamen die von den Feuerwehrleuten beschriebenen Einbrecher dazu. Die mutmaßliche Diebesbande versuchte anschließend zu flüchten. Doch die alarmierten Polizistinnen und Polizisten konnten die vier Männer im Alter zwischen 20 und 43 Jahren festnehmen.

Einbrecher versuchten auch in ein Restaurant einzusteigen 

Ermittlungen ergaben, dass die beiden Verdächtigen an der Kantstraße nicht nur auf ihre Komplizen warteten, sondern zeitgleich in das Restaurant einbrechen wollten. Die eintreffenden Einsatzkräfte haben die Täter offenbar aufgeschreckt. Die Einbrecher hatten ihre Ziele offensichtlich schlecht ausgespäht, so die Polizei in ihrer Mitteilung. In der Nähe beider Tatorte befindet sich eine Feuerwache, von der aus das Möbelgeschäft gut einsehbar ist. 

Das Quartett muss sich nun wegen versuchten Einbruchsdiebstahls verantworten. Drei von ihnen stammen aus der Republik Moldau, einer von ihnen ist Georgier. Alle vier Männer sollen noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden, erklärte ein Polizeisprecher.