Berlin - Ein Geflüchteter ist in einer Unterkunft für Asylsuchende in Berlin-Zehlendorf von einem anderen Bewohner niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die beiden Männer waren nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Donnerstag in dem Heim im Hohentwielsteig aus bisher ungeklärter Ursache aneinander geraten. Um 2.45 Uhr ging dann der Notruf bei Polizei und Feuerwehr ein, weil das 35-jährige Opfer mit einer tiefen Stichverletzung im Rumpf gefunden wurde.

Ein 41-jähriger Algerier habe ihm ein Messer in den Bauch gerammt. Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Georgier in ein Krankenhaus. Eine Mordkommission übernahm noch in der Nacht die weiteren Ermittlungen. Ob das Opfer am Donnerstag noch immer in Lebensgefahr schwebte, war zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern an.