Glienicke - Ein Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Glienicke/Nordbahn (Landkreis Oberhavel) hat einen größeren Polizei- und Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein 94-jähriger Mann kam am Freitagvormittag mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Demnach wurden das betroffene sowie ein anliegendes Gebäude evakuiert. Rund 30 Menschen mussten nach ersten Feuerwehrangaben ihre Wohnungen verlassen.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr-Regionalleitstelle Nordost erklärte, sind unten in dem Gebäude Geschäfte und oben Wohnungen. Das Feuer sei in einer Küche ausgebrochen und habe dann auf das Obergeschoss und das Dach übergegriffen.

Die Brandursache war noch unklar. Zunächst war laut der Polizeisprecherin eine starke Rauchentwicklung bei dem Haus zu sehen gewesen. Mehrere Feuerwehren der Region rückten an, auch aus der Hauptstadt wurde Unterstützung angefordert. Die Berliner Feuerwehr war eigenen Angaben zufolge mit zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter, einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Ein Abschnitt der Oranienburger Chaussee war in beiden Richtungen gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin twitterte.