Berlin -  In Rummelsburg ist am Mittwochnachmittag ein Überfall anders verlaufen als es von den Tatverdächtigen vermutlich geplant gewesen war. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, haben gegen 15.30 Uhr zwei Unbekannte einen Mann in der Friedastraße angesprochen. Sie gaben vor, Geld wechseln zu wollen. Plötzlich zückte einer von ihnen ein Messer und bedrohte den 23-Jährigen. 

Der Bewaffnete verlangte die Herausgabe von Wertsachen. Der andere Unbekannte schubste dabei den jungen Mann, heißt es. Als der Bewaffnete dann in Richtung des Opfers stach, konnte der Überfallene zwar ausweichen, fiel jedoch zu Boden, so die Polizei. Anschließend kam es offenbar zu einem Gerangel, bei dem es dem Raub-Opfer gelang, das Messer an sich zu nehmen und einen Angreifer an der Hand zu verletzen. Mit dem erbeutetem Geld flüchtete das Räuber-Duo zu Fuß in Richtung Irenenstraße. 

Zeugen, die auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, alarmierten die Polizei. Eine Absuche der Umgebung blieb jedoch erfolglos. Wie die Polizei mitteilt, trug der Attackierte Schürfwunden am Bein und an der Hand davon, brauchte aber nicht behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.