Berlin - Die Berliner Polizei sucht seit über einer Woche nach einem vermissten Berliner. Da die Ermittler in dem Fall nicht weiterkommen, hat die Polizei am Donnerstag ein Foto von dem Mann veröffentlicht. Die Behörde hofft nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung, sagte eine Sprecherin der Berliner Zeitung. 

Bei dem Vermissten handelt es sich nach Angaben der Polizei um den 54-jährigen Markus Siebenbrodt. Der Berliner soll in der Nacht vom 28. zum 29. März 2021 seine Wohnung im Roßweiner Ring verlassen haben. Anschließend verschwand er spurlos. Niemand habe ihn seitdem gesehen, so die Polizei. Dabei benötigt er dringend Hilfe.

„Der 54-Jährige befindet sich in einem psychisch labilen Zustand“, erklärte die Polizeisprecherin. Er benötigt wegen einer Autoimmunerkrankung Medikamente, die er nicht bei sich führt. Die Polizei schließt deshalb nicht aus, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.

Foto: Polizei Berlin
Der Vermisste trägt vermutlich diesen Blouson der Firma Musto.

Vermisster trug am Tag seines Verschwindens eine Jacke von Musto 

Der 54-Jährige ist 1.73 Meter groß und hat eine schlanke Figur. Er ist blond-graumelierte und hat kurzes, schütteres Haar. Die Ermittler gehen davon aus, dass er mit einem schlammfarbenen Blouson der Firma Musto bekleidet ist. Mit der Veröffentlichung der Bilder erhoffen sich die Polizisten, den Aufenthaltsort des Vermissten herauszufinden. Eventuell gibt es auch Zeugen, die den Mann vor kurzen gesehen haben. 

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 3 in 12681 Berlin-Marzahn in der Poelchaustraße 1 unter der Berliner Telefonnummer 4664 371 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.