Berlin - Nur wenige Stunden nachdem die Berliner Polizei am Dienstag Bilder von vier Verdächtigen veröffentlicht hat, stellten sie sich auf einer Polizeidienststelle. Die vier jungen Männer sollen in der Nacht zum 21. Oktober 2019 mehrmals den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben haben. Einer der Männer habe beim Verlassen des Zuges eine Seitenscheibe des Waggons eingetreten.

Nach Angaben der Polizei sollen sich die Taten in einem U-Bahn-Waggon der Linie U5 am Bahnhof Kaulsdorf Nord ereignet haben. Obwohl in dem Zug weitere Fahrgäste saßen, hatte das Quartett immer wieder den sogenannten Deutschen Gruß gezeigt. Die Polizei hatten mit Bildern aus den Überwachungskameras der BVG nach den Zeugen gesucht, die die Taten beobachteten. 

Die Ermittler gingen davon aus, dass die Verdächtigen zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. Zu den genauen Altersangaben und ihren Motiven machte die Polizei keine Angaben. Die Redaktion der Berliner Zeitung hat alle Bilder der Öffentlichkeitsfahndung gelöscht, da die Verdächtigen identifiziert wurden. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es.