Berlin - Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben am Freitag einen 34-jährigen Mann nach einem verbotenen Autorennen in Berlin-Tiergarten stoppen können, ihn überprüft und dabei festgestellt, dass er sich mit gefälschten rumänischen Dokumenten ausgewiesen hatte.

Wie die Polizei Berlin mitteilte, hatten Zeugen zuvor die 110 gerufen, nachdem der Fahrer eines VW auf der Straße des 17. Juni, kurz nach dem Ernst-Reuter-Platz, zwischen zwei Autos hindurchgerast war und hierbei offenbar beide Fahrzeuge touchiert hatte.  

Verdacht: Mann besitzt keine Aufenthaltsgenehmigung

Der Mann fuhr weiter in Richtung Brandenburger Tor, wobei er mehrere Ampeln bei Rot passiert haben soll. In Höhe der Yitzhak-Rabin-Straße versuchte der Fahrer, Autos, die an einer roten Ampel standen, zu überholen. Er wollte dafür auf die Gegenfahrbahn fahren. Dies wurde von den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizistinnen und Polizisten verhindert, die das Fahrzeug stoppten und den Fahrer stellten.  

Der Mann wies sich mit einem rumänischen Personalausweis und Führerschein aus. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass er bereits wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt ist und keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die vorgelegten Dokumente wurden eingehender überprüft und wegen des Verdachts der Fälschung beschlagnahmt. Da der Fahrer noch im Besitz eines Ausweises der Republik Moldau ist, besteht zudem der Verdacht, dass er keine aufenthaltsrechtlichen Genehmigungen besitzt. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und der Festgenommene dem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) überstellt. Gegen den Mann soll noch im Laufe des Sonnabends ein Haftbefehl ausgestellt werden.