Berlin - Zivilkräfte der Berliner Polizei haben am Freitagabend zwei mutmaßliche Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen. Dies teilten die Beamten am Sonnabend mit. Demnach wurden die Fahnder kurz vor 21 Uhr in der Prinzen- Ecke Ritterstraße auf einen Autofahrer aufmerksam, der sehr langsam unterwegs war. Die Polizisten vermuteten, dass er nach möglichen Drogenkäufern Ausschau hielt. In der Lobeckstraße hielt der verdächtige Pkw zunächst an. Ein Mann stieg aus dem Fahrzeug aus.

Wenig später stoppten die Einsatzkräfte den Fahrer und bemerkten bei der Überprüfung des Mannes und seines Begleiters, dass es im Fahrzeug stark nach Cannabis roch. Der Fahrer gab laut Polizei sofort zu, dass er keinen Führerschein besitze und Drogen genommen habe. Im Handschuhfach des Wagens fanden die Ermittler eine Schreckschusswaffe und Rauschmittel. 

Die Polizisten schickten die Verdächtigen zum Corona-Test 

Der Beifahrer behauptete gegenüber den Beamten, an Corona erkrankt zu sein. Deshalb riefen die Polizisten zwei Rettungswagen, die die beiden Verdächtigen zu einem Corona-Test in ein Krankenhaus brachten. Der Test fiel bei beiden Personen negativ aus. Die mutmaßlichen Drogenhändler wurden der Kriminalpolizei überstellt.

Die Staatsanwaltschaft Berlin ordnete zudem eine Durchsuchung der Wohnungen der beiden Verdächtigen an. Dabei fanden die Beamten weitere Drogen wie Kokain, Marihuana und Ecstasy sowie eine Stahlrute. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Drogenhandels, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter Einfluss von Drogen.