Berlin - Die Feuerwehr war in der Nacht zu Sonnabend wegen mehrerer Brände in in Berlin-Marzahn im Einsatz. Die Feuer konnten gerade noch rechtzeitig gelöscht werden, sodass ein gefährliches Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser verhindert wurde. Wie die Polizei mitteilte, hatten Brandstifter zuerst gegen 23.30 Uhr einen Müllcontainer an der Wittenberger Straße angezündet, der direkt neben einem Haus stand. Ein Passant, der den Qualm bemerkte, ging laut Polizei zunächst davon aus, dass eine Wohnung brennen würde. Zuerst eingetroffene Einsatzkräfte der Polizei stellten jedoch fest, dass es vor dem Mehrfamilienhaus brannte. 

Eintreffende Brandbekämpfer konnten mit einem Handfeuerlöscher Schlimmeres verhindern, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend löschte die Verstärkung die Flammen mit Wasser. Etwa eine Stunde später alarmierte ein Zeuge die Feuerwehr zur Märkischen Allee/Alfred-Döblin-Straße. Dort brannte in einem eingezäunten Müllplatz ein Abfallcontainer, der durch die Flammen komplett zerstört wurde, so die Polizei.

Brandstifter zünden zeitgleich mehrere Container an

Gegen 2.30 Uhr schlugen die Brandstifter erneut zu: An der Wuhletalstraße zündeten sie offenbar eine Mülltüte an, woraufhin kurz darauf der gesamte Abfallcontainer in Flammen stand. Etwa zwei Stunden später schlugen die Täter an zwei Stellen gleichzeitig zu. So brannten in den frühen Morgenstunden, gegen 4.50 Uhr, im Wohngebiet an der Wuhletalstraße und an der Trusetaler Straße mehrere Container, die alle erheblich beschädigt wurden. Mehrere Anwohner wurden durch die Brände geweckt und alarmierten die Feuerwehr.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um mehrere Serientäter handelt. Ermittler sichern nun Beweismittel und befragen Zeugen. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.