Berlin - Mit 137 Stundenkilometern soll der Raser in seinem Wagen auf der Berliner Stadtautobahn vor der Polizei geflüchtet sein. Einen Führerschein soll der Mann am Steuer bei der Tour vor rund sieben Monaten auch nicht gehabt haben. Doch der Fahndung entkam der 26-Jährige nicht. Der Verdächtige sitze seit Sonnabend in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag weiter mit.

Dem Mann wird neben Fahren ohne Führerschein, Verkehrsgefährdung und Entfernen vom Unfallort auch ein verbotenes Autorennen zur Last gelegt. Zudem soll der Verdächtige Drogen intus gehabt haben, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte.

Der auffällige Fahrer sei am Abend des 17. September 2020 im Britzer Tunnel von einem Polizeiwagen mit Blaulicht verfolgt worden. Der Mann sei den Beamten aber zunächst davongerast. Er soll auch andere Verkehrsteilnehmer durch riskante Überholmanöver gefährdet haben. Verletzt worden sei aber niemand.