Berlin - Am Dienstagnachmittag ist in Berlin-Tempelhof in der Öffentlichkeit geschossen worden. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war das 18-jährige Opfer um 14.25 Uhr an der Borussiastraße, Ecke Tempelhofer Damm, mit zwei Männern aneinandergeraten. Während des Streits habe einer der beiden plötzlich eine Waffe gezogen und dem 18-Jährigen damit gezielt in den Oberschenkel geschossen, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. 

Der 18-Jährige schleppte sich mit der blutenden Wunde in ein Geschäft, von wo aus er Polizei und Feuerwehr alarmierte. Rettungskräfte brachten den jungen Mann ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestehe nicht. Kurze Zeit später stellten sich zwei Männer auf dem nächsten Polizeiabschnitt, wo sie festgenommen wurden, hieß es. Die Tatwaffe hatten die beiden 18- und 20-jährigen Verdächtigen nicht dabei. 

Einsatzkräfte suchten daraufhin den Bereich rund um den Tatort ab. Dabei fanden sie eine Schusswaffe, die sichergestellt wurde. Kriminaltechniker prüfen nun, ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt. Weitere Details nannte der Polizeisprecher nicht. Hinweise auf eine Auseinandersetzung im Clanmilieu gebe es bisher nicht.