Ein Auto hat sich am Samstagmorgen bei einem Unfall in Berlin-Neukölln überschlagen. Wie die Polizei mitteilte, war ein Renault-Fahrer auf der Karl-Marx-Straße gegen 5.30 Uhr gegen Stahlpoller gefahren, die zwischen Fahrbahn und Radschutzstreifen aufgestellt sind. Der Wagen kippte wegen der Kollision mit den Pollern auf die Seite. Der Fahrer blieb unverletzt.

Als die Polizei eintraf, berichteten Zeugen, dass unmittelbar nach dem Unfall eine Frau aus dem Wagen gestiegen und weggelaufen sei. Der 42 Jahre alte Fahrer gab an, ihm sei ein unbekannt gebliebenes Fahrzeug entgegengekommen, dem er hätte ausweichen müssen. Andere Zeugen konnten das nicht bestätigen. Der 42-Jährige gab zudem an, bei der Frau handele es sich um seine Freundin, warum diese weggelaufen sei, könne er nicht sagen. Eine Atemalkoholmessung sowie ein freiwillig gestatteter Drogentest verliefen jeweils negativ.

Die Frau, eine 31-Jährige, kam wenig später zurück zum Ort, sie stand unter Schock und musste von Rettungskräften behandelt werden. Den Polizeikräften gegenüber gab sie an, es habe sich bei der Fahrt um eine gewerbliche Fahrt gehandelt, die sie über eine App gebucht habe. Der Fahrer bestritt, für ein Personenbeförderungsunternehmen zu arbeiten. Die Ermittlungen hierzu, ebenso wie die Ermittlungen zur Unfallursache, dauern an.

Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.