In Berlin-Neukölln ist es am Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 54-jähriger Mann gegen 20 Uhr die Karl-Marx-Straße in südliche Richtung. Wegen eines Verkehrsunfalls war die Auffahrt zur A 100 zu diesem Zeitpunkt in Höhe Grenzallee in beide Fahrtrichtungen teilweise gesperrt. Dadurch staute sich der Verkehr zurück. Um an den wartenden Autos vorbeizufahren, wechselte der 54-Jährige auf den linken Fahrstreifen und beschleunigte seinen Renault.

Im Bereich der Einmündung zur Juliusstraße, wo eine Lücke zum Ein- und Ausfahren gelassen wurde, stieß der Autofahrer schließlich mit einem Fahrradkurier zusammen, so die Polizei. Der 21-jährige Radfahrer wurde frontal erfasst und erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Bein. Noch an der Unfallstelle wurde er von einem Notarzt erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, heißt es. Der Autofahrer blieb unverletzt. Wegen des Unfalls blieb der Bereich zwischen Glasower Straße und Grenzallee für rund zwei Stunden teilgesperrt. Die Ermittlungen dauern an.