Berlin - Eine Mieterin israelischer Herkunft ist mehrfach in der Umgebung ihrer Wohnung in Berlin-Neukölln bedroht worden. Wie die Polizei mitteilt, alarmierte sie am Abend des 9. November die Einsatzkräfte zu ihrer Wohnung in der Gielower Straße im Ortsteil Britz.  

Dort zeigte die 28-Jährige an, dass sie gegen 18.10 Uhr an der Hauswand direkt neben ihrem Garten ein mit Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz bemerkt habe. In diesem Zusammenhang brachte die Bewohnerin eine weitere Straftat zur Anzeige. Anfang Oktober habe ihr Bruder sie besucht und beide hätten im Garten gesessen und sich auf Hebräisch unterhalten. Eine unbekannte Person habe dann durch die Hecke hindurch einen Reizstoff versprüht haben. Das habe bei den Geschwistern zur Reizung der Atemwege geführt. Die Frau hat die israelische Staatsbürgerschaft und gibt an, jüdischen Glaubens zu sein.  

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu beiden Fällen übernommen und prüft einen Zusammenhang.