Streit in Neuköllner Friseursalon: Mann mit Rasiermesser verletzt

Am Karl-Marx-Platz ist eine Person verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Die Tat hängt womöglich mit Clankriminalität zusammen.

Schwer bewaffnet: Eine Polizeibeamtin trug während des Zugriffs ein Reizstoffsprühgerät in ihrer linken Hand, ihre rechte Hand lag auf der Schusswaffe. 
Schwer bewaffnet: Eine Polizeibeamtin trug während des Zugriffs ein Reizstoffsprühgerät in ihrer linken Hand, ihre rechte Hand lag auf der Schusswaffe. Morris Pudwell

Berlin-In einem Friseursalon am Karl-Marx-Platz in Berlin-Neukölln ist am Mittwochabend ein 22-Jähriger mit einem Rasiermesser verletzt worden. Beamte nahmen noch am Tatort einen 32-Jährigen fest, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus behandelt. Der Verdächtige ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Die eingesetzten Beamten waren laut Zeugen schwer bewaffnet: Eine Beamtin trug dauerhaft ein Reizstoffsprühgerät in der linken Hand, während ihre rechte Hand auf der Dienstpistole lag.

Die beiden Männer seien polizeibekannt. Sie hätten bereits gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ob sie sich vor dem Streit kannten, ist allerdings unklar.

Nach Informationen von vor Ort könnte eine Privatfehde unter Großfamilien Hintergrund der Tat sein. Die Familien seien berlinweit im Bereich der Clankriminalität bekannt, hieß es.