Berlin - Vor einer Bar in Berlin-Neukölln ist es zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen. Laut Zeugen sollen in die Schlägerei am Samstagabend fünf oder sechs Personen verwickelt gewesen sein. Auslöser sei ein Streit zwischen zwei Männern gewesen sein, erklärte eine Polizeisprecherin. 

Als die beiden Kontrahenten auf einem Gehweg an der Pannierstraße aufeinander losgingen, seien weitere Personen dazugekommen. Ein 38-Jähriger sei dann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Angaben von Einsatzkräften sei ihm die Klinge unter anderem in beide Oberschenkel gerammt worden. Rettungskräfte stoppten die Blutung und brachten ihn in ein Krankenhaus. Ein Großaufgebot der Polizei war mit vielen zivilen Sondereinsatzkräften vor Ort. Ein Mercedes stand mitten auf der Fahrbahn und wurde von Ermittlern fotografiert und durchsucht. 

Nach Angaben der Polizei konnten kurz darauf drei Verdächtige im Alter von 21, 27 und 28 Jahren festgenommen werden. Dabei fiel auf, dass der 27-Jährige beim Kampf Schnittverletzungen an der der Hand erlitten hatte. Er musste behandelt werden, anschließend kam das Trio in ein Polizeigewahrsam, wo ihre Identitäten festgestellt wurden. Die Pannierstraße war zwischen Sonnenallee und der Weserstraße für knapp eineinhalb Stunden gesperrt.