Berlin - Ein Mann soll in der Nacht zu Sonntag einen neun Meter tiefen Sturz von einer Betonstele des Berliner Holocaust-Denkmals in Mitte überlebt haben. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei dem Mann um einen Touristen.

Gegen 1.50 Uhr habe der Mann an einer unbeleuchteten Stelle des Denkmals vermutlich auf den Boden springen wollen. Dort habe man in der Dunkelheit aber nicht sehen können, dass es an dieser Stelle ausgerechnet fast zehn Meter nach unten zu einem Notausgang führte. Unter dem Mahnmal liegt der Ort der Information, der in Themenräumen die Verbrechen der Nazizeit dokumentiert. Unter dem Mahnmal liegt der Ort der Information, der in Themenräumen die Verbrechen der Nazizeit dokumentiert.

Morris Pudwell
An dieser Stelle soll der Mann offenbar zu Boden gesprungen sein. Etwa neun Meter ragt die Stele dort in die Höhe.

Der Mann wurde gerettet und soll verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Über die Art und Schwere der Verletzungen war zunächst nichts bekannt.