Berlin - Ein Spaziergänger hat in Berlin-Spandau in der Nacht zu Donnerstag eine Leiche entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Berlin habe der Mann direkt in der Nähe der Zitadelle in Spandau an einem Ufer gelegen. Der Spaziergänger alarmierte daraufhin Polizei und Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte sicherten den Fundort der Leiche ab. Dann rückten Spezialisten des kriminaltechnischen Instituts an. Die Männer und Frauen untersuchten den Fundort des Toten. Die Leiche wurde wenig später von Mitarbeitern der Gerichtsmedizin abtransportiert.  

Da nicht klar war, ob der Mann Opfer eines Verbrechens wurde, ermittelte auch eine Mordkommission. Am frühen Donnerstagnachmittag teilte die Polizei auf Anfrage der Berliner Zeitung mit, dass eine sofort eingeleitete Obduktion zu dem Ergebnis kam, dass kein Fremdverschulden vorlag. Der Mann sei eines natürlichen Todes gestorben, sagte eine Polizeisprecherin. Seine Identität sei noch immer nicht geklärt, weshalb bisher auch keine Angehörigen informiert werden konnten.