Berlin - Die Berliner Polizei hat Teile ihrer Fahrzeugflotte modernisiert. 51 neue Kleinbusse des Modells Mercedes Vito wurden als Einsatzwagen am Donnerstag vorgestellt. Sie ersetzen vor allem kleinere und ältere Opel Zafira. Zunächst soll jeder Polizeiabschnitt im Stadtgebiet einen neuen Einsatzwagen bekommen, teilte die Polizei mit. Die übrigen Fahrzeuge werden auf die Direktionen verteilt. In den nächsten Jahren sollen pro Jahr weitere dieser 40 Fahrzeuge dazukommen. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kostet der neue Kleinbus rund 70.000 Euro und bietet deutlich mehr Platz und Stauraum.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) teilte mit: „Gute Arbeit erfordert gute Ausrüstung. Kaum ein Thema ist bei meinen Dienststellenbesuchen von den Polizisten so oft angesprochen worden wie einsatzfähige Polizeiwagen.“ Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte: „Neue Dienstwaffen, neue Schutzwesten, taktische Schutzkleidung – das alles muss im Fahrzeug verstaut werden. Die Beschaffung von Einsatzwagen einer höheren Fahrzeugklasse – den Utilities – war folgerichtig.“

Die GdP erklärte, die neuen Mercedes-Vito würden Platz für fünf Kollegen bieten. „Darüber hinaus sind im Fahrzeug Maßnahmen wie Identitätsfeststellungen und Befragungen möglich, ohne sich aufgrund der Größe gravierende Gedanken über die Unversehrtheit der Kollegen sowie der Bürger machen zu müssen.“ Die Polizei selbst setzte ihre neuen Fahrzeuge bereits auf Twitter in Szene.

Rund 18.000 Polizeibeamte arbeiten in Berlin. Der Fuhrpark der Polizei umfasst 2650 Fahrzeuge. Davon sind aber nur kleiner Teil die klassischen Streifenwagen.