Berlin - In Neukölln hat die Berliner Polizei gestern Abend einen Mann festgenommen, gegen den zuvor Haftbefehl erlassen worden war. Das teilte die Polizei am Samstag mit.

Dem 20-Jährigen werden zwei Raubüberfälle im Juli und August dieses Jahres vorgeworfen, bei denen er mit Schlägen und einem vorgehaltenen Messer Geld, Mobiltelefone sowie Bankkarten erbeutet haben soll. In einem Fall soll er sein Opfer sogar gezwungen haben, ihm die Geheimzahl für die Geldkarte zu nennen.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelte die Polizei den Verdächtigen. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin einen Haftbefehl. Gegen 18 Uhr nahmen Polizisten den jungen Mann schließlich in der Franz-Körner-Straße fest.

Bei der anschließenden Durchsuchung an vier verschiedenen Orten beschlagnahmten die Beamten umfangreiches Beweismaterial, darunter auch die mutmaßliche Tatwaffe und Raubgut. Die Ermittlungen dauern an.