Löst dieses Phantombild endlich den Fall? Zu sehen ist ein Mann mit Schnäuzer und auffälliger Irokesen-Frisur. Der von der Polizei gesuchte Tatverdächtige soll laut Behördenangaben versucht haben, in Potsdam ein Kind zu verschleppen. Weil die Ermittler bisher noch keine heiße Spur zu dem Verdächtigen haben und weitere Kinder in Gefahr sein könnten, hat die Polizei am Dienstag ein Phantombild veröffentlicht.

Der etwa 35- bis 45-jährige Mann soll am 4. Januar 2022 an der Stormstraße in der Nähe eines Spielplatzes versucht haben, ein Kind in sein Fahrzeug zu zerren. Der Unbekannte habe das Mädchen zunächst angesprochen. Als es seine Äußerungen ignorierte, sei der Mann aus dem schwarzen Van gestiegen und habe das Kind gepackt, um es ins Auto zu ziehen, so die Polizei weiter.

Passant greift ein und schubst mutmaßlichen Entführer weg

Zum Glück sei in diesem Moment ein Passant auf den Vorfall aufmerksam geworden. Er habe den mutmaßlichen Entführer weggestoßen, woraufhin das Mädchen wegrennen konnte. Nach Angaben des Kindes soll der gesuchte Mann etwa 1,80 Meter groß und ziemlich dünn sein. Er habe gelbe Zähne und einen rot gefärbten Irokesen-Haarschnitt, der zur Tatzeit mit drei langen Zacken nach oben gestylt gewesen sei. Auffällig waren zudem offenbar seine lockigen schwarzen Beinhaare und ein zerrissenes T-Shirt mit weißem Wolf-Motiv.

Die Polizei hofft nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Insbesondere der Zeuge, der das Mädchen befreit haben soll, werde händeringend gesucht. Die Ermittler fragen zudem: Wer hat am 4. Januar 2022 zu besagter Uhrzeit Feststellungen im Umfeld der Stormstraße bezüglich eines schwarzen Vans oder der beschriebenen Situation gemacht? Gibt es Erkenntnisse oder weitere Zeugenbeobachtungen zum Sachverhalt, die für die Ermittlungen hilfreich sein könnten?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 033155080 entgegen.