Berlin - Ein Mann, der in Berlin-Neukölln Drogen kaufen wollte, ist im Frühjahr 2020 Opfer eines Raubüberfalls geworden. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung konnte die Polizei nun einen Verdächtigen ausfindig machen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 21-Jährige habe sein Bild in einem Onlineartikel einer Zeitung gesehen und stellte sich selbst. Sein mutmaßlicher Mittäter war bereits vor der Fahndung bekannt.

Die eigentliche Tat ist nun mehr als eineinhalb Jahre her: Am Sonntag, 16. Februar 2020, befand sich das 25-jährige Opfer zwischen 1.45 Uhr und 2.15 Uhr auf einem Kinderspielplatz in der Lichtenrader Straße. Er fragte dort zwei Männer, wo man Drogen kaufen könne.

Das Duo gab an, zu wissen, wo er seinen Kauf tätigen könne, woraufhin der Mann sein Portemonnaie öffnete, um etwas Geld herauszunehmen. Der Tatverdächtige, der sich nun stellte, soll dann in die Geldbörse gegriffen und daraus mehrere Geldscheine genommen haben. Sein mutmaßlicher Mittäter soll dem 25-Jährigen dann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben, wodurch dieser leicht verletzt wurde.