Berlin -  Knapp zwei Monate nach einem mutmaßlichen Raubmord in Berlin-Wannsee ist ein dritter Tatverdächtiger gefasst worden. Der 28-Jährige kommt nun in Untersuchungshaft, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Dem Trio werde gemeinschaftlicher Raubmord vorgeworfen.

Die Männer sollen am späten Abend des 22. März über die Terrassentür in das Reihenhaus eines 57-Jährigen eingebrochen sein. Als der Besitzer die Eindringlinge entdeckte, soll er mit noch unbekannten Gegenständen erschlagen worden sein. Der Mann starb in seinem Haus laut Staatsanwaltschaft an schweren Kopfverletzungen.

Die Räuber sollen dann die Räume durchsucht und mit Beute geflüchtet sein. Was weggeschafft wurde, wurde bislang nicht genannt.

Nachbarn alarmierten die Polizei

Anwohner hatten am nächsten Morgen bei dem Haus im Damsdorfer Weg die gewaltsam geöffnete Terrassentür bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden im Inneren des Hauses den Toten.

Zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 27 und 30 Jahren sitzen seit Ende März in Untersuchungshaft. Einer von ihnen soll nun laut Staatsanwaltschaft Angaben zu dem Dritten gemacht haben, so dass der Haftbefehl gegen den 28-Jährigen am Dienstagnachmittag in Berlin-Reinickendorf vollstreckt werden konnte.