Die Berliner Polizei, der Zoll und das Bezirksamt haben am Dienstagabend in Schöneberg mehrere Bars und Lokale durchsucht. Die Ermittler wollten Hinweise auf Clankriminalität sowie die Einhaltung der Corona-Hygieneauflagen überprüfen. Drei Shisha-Bars und zwei Lokale wurden kontrolliert, wie ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung sagte. Ein Lokal und eine Shisha-Bar wurden von den Beamten geschlossen. Bei einer Person fanden die Einsatzkräfte eine scharfe Schusswaffe. Der junge Mann hatte sie in einer Socke versteckt, so die Polizei. Zwei weitere Verdächtige hatten Kokain in Tütchen dabei.

Eine Shisha-Bar an der Bayreuther Straße hätte wegen Bauarbeiten im Gebäude gar nicht öffnen dürfen und wurde daraufhin wieder dichtgemacht, hieß es. In einem Lokal in der Hauptstraße stellte die Polizei einen illegalen Glücksspielautomaten sicher. Daraufhin schlossen die Einsatzkräfte auch diese Bar. Auch Jugendliche hätten sich in einer Shisha-Bar aufgehalten. Die Polizei leitete Anzeigen wegen Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz ein.

Wie Augenzeugen berichten, soll es während des Einsatzes zu Auseinandersetzungen zwischen Beamten und einigen Gästen gekommen sein. Letzteres bestätigte der Polizeisprecher allerdings nicht.