Berlin - In Schöneberg hat die Polizei am Samstagmittag einen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, eine Ehepaar homophob beleidigt und mit Gegenständen beworfen haben soll. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Ehepaar den später Mann gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht in den Zügen der BVG hingewiesen haben. Daraufhin ging der später Festgenommene auf die beiden Männer zu. 

Um einer Eskalation der Situation zu entgehen, wechselten die beiden am U-Bahnhof Kurfürstendamm den Waggon, heißt es. Der Tatverdächtige soll den beiden gefolgt sein und sie nach dem Ausstieg am U-Bahnhof Wittenbergplatz mit entstempelten Fahrscheinen und einem Feuerzeug beworfen sowie homophob beleidigt haben.

Nachdem der Tatverdächtige die beiden Männer im Anschluss auch noch bedrängt haben soll, alarmierten diese die Einsatzkräfte, so die Polizei. Die Beamten nahmen den bis dahin Unbekannten schließlich fest und brachten ihn aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Körperverletzung in einen Gewahrsam. Der Mann soll betrunken gewesen sein. Das Landeskriminalamt führt nun die noch andauernden Ermittlungen.