Berlin - In Berlin-Köpenick ist es in der Nacht zu Montag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer eines Mazda 2 in der Kaulsdorfer Straße unterwegs, als er in einer Linkskurve zur Gehsener Straße die Kontrolle über sein Auto verlor. Der 53-Jährige prallte gegen drei geparkte Fahrzeuge, die zum Teil erheblich beschädigt wurden. Darunter war auch ein Kleintransporter. Die Wucht des Aufpralls war offenbar so stark, dass der Transporter, zuerst getroffen, noch mindestens zwei weitere Fahrzeuge zusammenschob. Der Mazda wurde derart verformt, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr den 53-Jährigen aus der Karosserie befreien mussten.

Morris Pudwell
Das offenbar aus dem Auto herausgeschleuderte Kombiinstrument

Mit Verletzungen am Kopf kam er zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,7 Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt wurde. Das Kombiinstrument des Mazda wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert, hieß es vor Ort. Der Tachometer soll als letzte Geschwindigkeit, bevor die Verbindung zum Fahrzeug getrennt wurde, knapp 80 km/h angezeigt haben.    

Die Besitzer der involvierten Mercedes Vito, VW Golf und Dacia erschienen an der Unfallstelle und wurden informiert. Die Kaulsdorfer Straße war für eine Stunde gesperrt. Die Polizei ermittelt weiter den Unfallhergang.